Ruhe ist für hochsensible Menschen wichtig

Hochsensibel Rückzugszeit Ruhe

Einer der bedeutendsten Aspekte im Umgang mit deiner Hochsensibilität ist, dass du dir genug Ich-Zeit mit Ruhe gönnst. Sollten dir dabei Gedanken durch den Kopf gehen, in denen du dich mit anderen Menschen vergleichst und dich als weniger leistungsfähig fühlst – lass es! Das sind alte Denkmuster, die dich nicht weiterbringen. Je besser du auf dich und deine Bedürfnisse aufpasst, desto mehr kannst du tun.

Eines der Themen in meinem Blog ist, wie du deine Resilienz (seelischen Widerstandskraft) stärkst. Zu dieser Resilienz gehört auch, die Dinge so zu akzeptieren, wie sie sind. In diesem Fall: ohne Ruhe und Rückzugszeiten zur Erholung läufst du in Gefahr, durch eine Reizüberflutung deinen Stresslevel immer weiter zu erhöhen, bis du nicht mehr kannst.

Wenn du möchtest, dass es dir gut geht und du das, was in dir steckt, zum Ausdruck bringen kannst, dann führt kaum ein Weg daran vorbei, dass du dir Zeit nimmst und dich beobachtest:

  • In welchen Situationen kannst du Kraft tanken?
    Vielleicht durch Spaziergänge, Musik hören, Lesen, kreativ sein?

  • Was senkt deinen Stresspegel?
    Beispielsweise Sport, Meditation, Entspannungsübungen, Singen, Tanzen, Wellness. Lachen hilft übrigens auch sehr gut beim Stressabbau

  • Schläfst du genug?
    Schlaf ist das allerbeste Mittel, die Stresshormone im Körper abzubauen und sich zu erholen

  • Was macht dir Freude?
    Wie ist es mit: Freunde treffen, schreiben, etwas erschaffen, lachen, mit deinen Kindern spielen?

  • Wieviel tut dir gut und wann solltest du aufhören?
    Übe, sowohl beruflich als auch privat deine Grenzen zu spüren und Nein sagen zu können
  • Kannst du deine Ich-Zeit wirklich genießen, oder musst du dir das erst noch erlauben?
    Pausen machen mit schlechtem Gewissen ist doppelt belastend: du bekommst nicht die nötige Erholung und ziehst dich mit negativen Gedanken noch runter

  • Bist du mit deiner Aufmerksamkeit nur im Außen oder hörst du auch in dich hinein?
    Die Stimme, die dir sagt, was du brauchst, ist oft nicht sehr laut. Erst wenn du dir die Ruhe gönnst, in dich hineinzuspüren, kannst du erkennen, was du brauchst

Meine Erfahrung bei der Arbeit mit hochsensiblen Menschen ist, dass diejenigen, die einen guten Ausgleich zwischen Aktivität und Ruhe schaffen können, von ihrer Hochsensibilität stark profitieren können. Aus diesem Grund lohnt es sich, dass du anfängst, Raum für dich und deine Erholung zu schaffen.

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