Deine Interessen vertreten

Deine Interessen Grenzen

Findest du es leicht, deine Interessen zu vertreten und anderen klarzumachen, wo deine Grenzpunkte sind oder eher nicht? Und kennst du die Angst vor Konsequenzen und das Gefühl, dass deine Belange nicht so wichtig sind, wie die der anderen?

Ein Beispiel: Dein Chef will dass du etwas erledigst, und du weißt, dass du dafür gar keine Zeit hast. Doch es gelingt dir nicht, ihm das deutlich zu machen. Du gerätst mehr und mehr unter Druck und hast das Gefühl, kein Bein auf die Erde zu bekommen. Und am Ende hast du einen Berg Arbeit auf dem Tisch und ärgerst dich.

Was kannst du tun, um das nächste Mal mit einem besseren Gefühl aus dem Gespräch zu gehen, weil du für dich einstehen konntest?

Mach dir von vornherein klar, was du willst und wo deine Grenzen sind

Nur wenn du weißt, was du leisten kannst und willst, kannst du für dich einstehen. Je klarer du dabei bist, desto mehr Sicherheit strahlst du auch nach außen aus. Und du vehinderst damit, dass du in eine Rechtfertigungsschleife kommst, weil du unsicher bist. 

Erlaube dir, dich für deine Interessen und Bedürfnisse einzusetzen

Gerade in Abhängigkeitsverhältnissen fällt das oft schwer. Doch deine Firma nichts davon, wenn du immer Ja sagst und damit deine Gesundheit ruinierst. Am besten übst du erst einmal im privaten Umfeld, vor allem in Situationen, in denen es nicht so darauf ankommt, ob es klappt oder nicht. Du wirst sehen, es ist gar nicht so schlimm, wie es zunächst aussieht und wenn du ein paarmal Erfolg hattest, wird es immer leichter.

Erkläre deinen Standpunkt klar und deutlich

Nur so hat dein Gegenüber die Möglichkeit zu verstehen, was dir wichtig ist. Gerade Frauen neigen öfter dazu, ihre Anliegen zurückhaltend zu äußern, mit “Vielleicht…” oder “Wenn es Ihnen nichts ausmacht…” oder auch “Wenn es nicht geht, macht es auch nichts”. Das vermittelt die Botschaft, dass das eigene Ansinnen nicht wichtig ist und abgelehnt werden kann. Um das zu verhindern, solltest du gut vorbereitet sein und ohne Umschweife auf den Punkt kommen. Ein fester Stand und eine aufgerichtete Haltung mit klarem Blick signalisieren deinem Gesprächspartner zusätzlich, dass es dir ernst ist.

Lass dir erläutern, worum es deinem Gesprächspartner geht

Da es in Auseinandersetzungen immer mindestens zwei unterschiedliche Positionen gibt, ist es oft notwendig, Lösungen zu finden, die für beide Seiten passen. Dafür ist es hilfreich, wenn du auf die andere Person zugehst und genau zuhörst, was ihr Anliegen ist. Je deutlicher das, was euch wichtig ist, auf dem Tisch liegt, desto besser lassen sich Ansatzpunkte finden, die zu einer Lösung führen können.

Und wenn sich abzeichnet, dass die Situation es diesmal nicht zulässt, dass deine Interessen Berücksichtigung finden: Such das Gespräch, um ein besseres Vorgehen für zukünftige Fälle abzusprechen.

Das funktioniert nicht nur im Büro, auch in allen anderen Bereichen können damit Konfliktsituationen für dich entspannter werden.

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