7 Säulen der Resilienz und wie sie dich stärken

7 Säulen der Resilien  seelisches Immunsystem

Vielleicht hast du schon mal von den 7 Säulen der Resilienz gehört, und dich gefragt, was dahintersteckt. In diesem Beitrag möchte ein wenig darauf eingehen, was unter Resilienz verstanden wird.

Resilienz ist die Fähigkeit, herausfordernde Lebenssituationen schneller und besser zu bewältigen und im besten Fall gestärkt daraus hervorzugehen. Sie wird auch seelisches Immunsystem genannt, weil resiliente Menschen wissen, was sie brauchen, um schwierige Situationen gut zu meistern.

In der Resilienz Forschung (einen Überblick über aktuelle Untersuchungen gibt es unter www.drz-mainz.de) werden Erkenntnisse darüber gesammelt, was dazu beiträgt, dass einige Menschen mit starken Belastungen besser zurechtkommen und gesünder bleiben als andere. Dabei stellte sich heraus, dass es sich um vielfach um Faktoren handelt, die im Laufe des Lebens beeinflusst und gestärkt werden können.

Aus den gewonnenen Erkenntnissen haben Forscher Konzepte für das Training von Resilienz entwickelt, die zum einen die vorhandenen Fähigkeiten bewusst machen und stärken und zum anderen neue Sicht- und Handlungsweisen aufzeigen, die dabei helfen, Herausforderungen gut zu meistern.

Was sind die 7 Säulen der Resilienz?

Eines dieser Konzepte, von den Forscher Karen Reivich und Andrew Shatté (2002) entwickelt, benennt 7 Säulen der Resilienz, die einen positiven Einfluss auf die Fähigkeit mit Widrigkeiten und Krisen umzugehen, haben:

Optimismus – Zuversicht, Vertrauen in die Zukunft und der Mut, Chancen zu ergreifen

Akzeptanz – Die Fähigkeit, das, was ohnehin nicht zu ändern ist, zu akzeptieren statt dagegen anzukämpfen

Verantwortung übernehmen – Die Eigenverantwortung erkennen und verantwortungsbewusst zu handeln

Zukunftsorientierung – Die eigene Motivation erkennen, Ziele finden und ihre Erreichung aktiv anzugehen

Lösungsorientierung – Nicht in Problemanalysen verharren, sondern Lösungen entwickeln, die die Situation besser machen

Selbstverantwortung statt Opferrolle – Den eigenen Gestaltungsspielraum erkennen und Verantwortung für Gefühle und Bedürfnisse übernehmen

Netzwerkorientierung – Aufbau und Erhalt sozialer Kontakte und die Fähigkeit zu guter Netzwerkarbeit

Die oben genannten Faktoren können mit Hilfe von Selbstreflektion und Übungen gestärkt werden. So ist es zum Beispiel hilfreich, zu betrachten, welche Denkmuster das eigen Handeln beeinflussen. Oder mit Hilfe von Dankbarkeit und Reflektion von positiven Situationen im eigenen Leben eine optimistischere Grundhaltung zu erzielen.

Zusammengefasst ist das Resilienz-Training ist eine Möglichkeit, mit Stress und Herausforderungen gelassener umgehen zu können. Es kann dazu beitragen, die zunehmende Anzahl psychischer Erkrankungen und Burnout zu reduzieren.

Wenn du mehr über das Resilienz-Training und -Coaching wissen möchtest, sprich mich gerne an. Telefonisch unter 05191 9 27 27 36 oder per e-mail kann ich dir mehr dazu erzählen, wie du dein seelisches Immunsystem stärken kannst.

 

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